SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Kunsthaus Sans Titre wird planungsrechtlich gesichert

Stadtverordnete stimmen SPD-Ergänzung zu

 

Der Bebauungsplan Nr. 78, „Französische Straße/Quartier Francais“ soll geändert werden, um eine behutsame bauliche Ergänzung mit Wohnungen an der französischen Straße zu ermöglichen. Das war Wunsch der Wohnungsgenossenschaft 1956 eG, der das Grundstück gehört und die nach Aufgabe des Getränkemarktes dort Wohnungen bauen möchte, das Kunsthaus Sans titre prinzipiell erhalten und zur Straße hin ergänzen. Dafür wurde gestern ein Aufstellungsbeschluss gefasst.

Die SPD hat ihn um den Punkt " Der Erhalt des Kunsthauses "Sans titre" ist durch geeignete Festsetzungen zu sichern" ergänzt und den Oberbürgermeister beauftragt, mit dem Eigentümer eine dauerhafte Nutzung des Hauses als Kulturstandort zu verhandeln.

"Uns war wichtig festzuschreiben, dass nicht nur das Gebäude erhalten wird, sondern auch die Nutzung darin", erläutert Pete Heuer, SPD-Fraktionsvorsitzender, die Intention. Babette Reimers, die diese Konkretisierung beantragt hat, ergänzt. "Ob man das am besten mit einem städtebaulichen Vertrag regelt oder anderweitig, ist abzuwarten. Sicher ist aber, dass das Kunsthaus am jetzigen Standort wünschenswert ist und bleibt. Räumlich ist es ein Bindeglied zwischen den kulturellen Einrichtungen in der Potsdamer Mitte und denen am Bassinplatz und im Holländischen Viertel; inhaltlich ist es fester Bestandteil der Kunstszene. Das soll so bleiben", sagt Babette Reimers.

Die Stadtverordneten stimmten dieser Änderung deutlich zu.