SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Verkehr im Norden- Toleranzschwelle überschritten!

SPD fordert deutlich mehr Park und Ride-Flächen an der B 2 und konsequente Verkehrskontrollen

Die Baustelle Nedlitzer Straße sorgt für zunehmendes Verkehrschaos im Potsdam Norden: Zugestaute Einfallstraßen, ebenfalls feststeckender ÖPNV auf der B 273, wachsende Aggressionen hinterm Steuer und Gefahr für die Potsdamerinnen und Potsdamer im Norden, besonders für die Kinder. Dazu sagte der SPD-Stadtverordnete Uwe Adler: "Die Landeshauptstadt Potsdam muss sich der gegenwärtigen besonderen Gefahren im Potsdamer Norden bewusst werden und ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Menschen, die hier leben, nachkommen. Dazu gehört einerseits eine zeitnahe und konsequente Erweiterung des Park&Ride- Konzeptes mit mehr Parkplätzen vor den Toren Potsdams und für diese Zeit ein noch intensiveres ÖPNV-Angebot." Andererseits, so Adler, muss für den Schutz der als Schleichwege genutzten Wohngebiete gesorgt werden durch engmaschige Verkehrsüberwachung: "Alles andere wäre ein bewusstes Verkennen der Gefahren und eine billigende Inkaufnahme von Gefahrenpotenzialen!"

Faktionsvorsitzender Pete Heuer: "Ich fordere, dass alle betroffenen Fachbereiche einschließlich der Polizei ihr Handeln aufeinander abstimmen und ein koordiniertes Vorgehen sowohl auf den unmittelbaren Sperrungs- und Umleitungsrouten als auch in den angrenzenden Wohngebieten erkennbar wird."

Die SPD hat im Vorfeld bereits auf die besondere Bedeutung der Potsdamer Straße als (Rad-)Schulweg und auch den sensiblen Bereich des Wohngebietes Kirschallee als 30-Zone, Grundschulstandort und mit dem angrenzenden Sportplatz als beliebten Breitensportstandort hingewiesen. Hilferufe aus der Potsdamer Stadtgesellschaft nach mehr Verkehrssicherheit und eine strengere Verkehrsleitplanung im Norden bleiben bisher ungehört. Im Gegenteil: Stau und Verkehrslärm an den Ampelanlagen, Autofahrer, die sich ihre Wege in das Stadtzentrum abseits der ausgeschilderten Umleitungen über Felder, Anwohnerstraßen und verkehrsberuhigte Wohngebiete suchen. "Ein ganzer Stadtteil ist in Aufruhr! Täglich kommt es zu Gefahrensituationen zwischen Radfahrern und Autos oder zu Beinahe-Unfällen in den umleitungsnahen Wohngebieten. Mittendrin und besonders gefährdet sind die Kinder!", schildert Uwe Adler die Situation, die seine Nachbarinnen und Nachbarn erleben