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In Potsdam zu Hause.

Digitale Zukunft in Brandenburg

(Foto: Colourbox)

Schnelles Internet ist jetzt schon ein wichtiger Standortfaktor, wie preiswerter Gewerberaum, Autobahnanschlüsse oder die Höhe der Gewerbesteuer. Die flächendeckende Breitbandversorgung wird daher für ganz Brandenburg so schnell wie möglich realisiert. Klotzen nicht kleckern ist angesagt. Ende 2016 hatten bereits 62 Prozent der märkischen Haushalte eine Versorgungsleistung von 50 Mbit/s. In den nächsten Jahren wird hier kräftig weiter investiert. 450 Millionen Euro geben Bund, Länder und die Kommunen für die Erschließung Brandenburgs mit schnellem Internet aus. Dabei steuert die Bundesregierung Mittel in Höhe von fast 255 Millionen Euro bei, die Landesregierung ergänzt dieses Programm mit 163 Millionen Euro und die Kommunen zahlen 30 Millionen dazu.

Ein finanzieller Kraftakt, der sich für alle Menschen in Brandenburg auszahlen wird. Denn nicht nur die Wirtschaft ist auf schnelles Internet angewiesen. Die Digitalisierung verändert unser aller Leben, sei es beim privaten Serienkonsum, bei der Nutzung digitaler Verwaltungsservices oder der modernen Gesundheitsversorgung.

Mir ist dabei wichtig, dass neben den Chancen auch die Risiken der Digitalisierung nicht ignoriert werden. Wir müssen uns auch im Netz wehren können, wir müssen wissen, wie es funktioniert und wie wir uns und unsere Daten schützen können. Die Bekämpfung von Cybercrime durch unsere Polizei, ein gut ausgestatteter Datenschutz und Schulen bei denen der Umgang mit modernen Medien zum Standard gehören, sind für mich ein Muss.

Deswegen ist es richtig, dass die Landesregierung an einer umfassenden Digitalisierungsstrategie arbeitet. So wie die Digitalisierung unser Leben in fast allen Bereichen verändert, müssen auch alle Politikbereiche die Zukunft mitdenken. Natürlich gibt es Arbeit 4.0 genauso sehr wie Forst 4.0. Brandenburgs Chancen als Innovationsstandort rund um Berlin sind riesig. Potsdam ist dank der Gründung der Fakultät für „Digital Engineering“ durch Hasso-Plattner bestens gerüstet für die Verbindung von Wissenschaft und Start-ups.

Verantwortlich für Brandenburgs weitere digitale Entwicklung ist wegen der übergreifenden Bedeutung des Themas übrigens nicht ein einzelnes Ministerium, sondern die Staatskanzlei als ganzes. In den nächsten zwei Jahren wird hier mit Experten weiter an der Digitalisierungsstrategie des Landes gearbeitet. Damit Brandenburg weiter vorn bleibt!

Wer weiterlesen will, der findet den brandaktuellen Statusbericht Digitales in Brandenburg hier http://www.brandenburg.de/media_fast/1167/Statusbericht_zur_Zukunftsstrategie_Digitales_Brandenburg__20170829.pdf