SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Häfner/Schüle: "Klare Kante: Nein zu Hass und Hetze"

„Die AfD und Björn Höcke haben in Potsdam nichts verloren. Besonders bezeichnend ist, dass die AfD Brandenburg jemanden einlädt, der eigentlich aus der Partei ausgeschlossen werden sollte“, so Ulrike Häfner, Vorsitzende der SPD Potsdam. „Die AfD treibt ein doppeltes Spiel. Sie hetzt unerträglich und will es danach jedes Mal doch nicht so gemeint haben.“

„Potsdam ist eine weltoffene Stadt. Das neue Potsdamer Toleranzedikt wurde von der Bürgerschaft erarbeitet und zeigt ganz klar, wo wir hier stehen. Die braunen Sprüche eines Björn Höcke und eines Alexander Gaulands haben damit nichts zu tun“, so Häfner weiter.

"Mit Äußerungen etwa zum Holocaustmahnmal in Berlin als "Denkmal der Schande", zu unterschiedlichen "Fortpflanzungsstrategien" von Menschen in Afrika und Europa und anderen völkisch-nationalistischen Aussagen hat sich Höcke selbst innerhalb der AFD am rechten Rand bis hin zum Parteiausschlussverfahren positioniert. Björn Höcke steht für das Heraufbeschwören der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte. Durch das Schüren und Instrumentalisieren von Ängsten trägt Höcke einen Spaltpilz in unsere Gesellschaft. Er gefährdet den Zusammenhalt, der unser Miteinander auszeichnet", so Manja Schüle.

"Alle demokratischen Kräfte müssen sich klar von der AfD abgrenzen. Wer menschenfeindliche Kommentare abgibt, verbreitet und nationalsozialistischen Sprachgebrauch pflegt, der steht eben nicht hinter der freiheitlich demokratischen Grundordnung", fasst Schüle zusammen.

"Wir rufen alle Potsdamerinnen und Potsdam auf klare Kante zu zeigen und am 09. September gegen die AfD und ihren Hass auf die Straße zu gehen", rufen Ulrike Häfner und Manja Schüle zur Teilnahme an der Kundgebung von "Potsdam bekennt Farbe" am 09. September um 11 Uhr auf dem Steubenplatz auf.