SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Verkehr in Potsdam

Verkehr Potsdamer Innenstadt

Gleich vier Mal Verkehr wird von der SPD-Fraktion im November auf die Agenda der Stadtverordneten gesetzt. Im wachsenden Potsdam ist der Verkehr eines der Themen, das die Menschen täglich beschäftigt – das spiegelt sich auch in der SPD-Stadtfraktion.

Es soll geprüft werden, die Tempo-30-Zone auf die gesamte Georg-Herrmann-Allee im Bornstedter Feld auszuweiten. Noch ist nur das Teilstück am Park Tempo 30. Das Stück in Richtung Pappelallee, das als Weg zur Grundschule und zur Fachhochschule dient, an dem eine Bäckerei beliebter Anlaufpunkt ist und viele Menschen täglich langspazieren, ist es nicht.

Dass mehr Verkehr auch mehr Schleichwege produziert, merken nicht nur die Bewohner in der Innenstadt. Der Verkehr, der wegen des Straßenbahnbaus auf der Nedlitzer Straße umgeleitet wird, nimmt seinen Weg nicht nur auf der B 273, sondern auch großräumig darum herum. Deshalb soll eine Verkehrslenkung dafür sorgen, dass die nun vom Durchgangsverkehr entdeckten schmalen Wohngebietsstraßen nicht auf Dauer als Abkürzungen dienen.

Damit zumindest in der Zukunft deutlich weniger Autos fahren als heute muss man langfristig denken. „Deshalb wollen wir, dass im Zuge der Machbarkeitsstudie Straßenbahntrasse Jungfernsee-Krampnitz-Fahrland auch die Weiterführung nach Marquardt und nach Satzkorn, zum dortigen alten Bahnhof, untersucht wird“, sagt der SPD-Stadtverordnete Kai Weber. „E-Mobilität und Bahn, das ist die Verkehrsantwort in Ballungsräumen.“ Deshalb soll Potsdam auch zeitnah, und vergleichsweise unspektakulär, gemeinsam mit den anderen Anrainerkommunen des RE 1 (Brandenburg, Lehnin, Groß Kreutz, Werder) beim Land auf Taktverdichtung drängen.