SPD POTSDAM
In Potsdam zu Hause.

Potsdamer Seesportclub

Einen gordischen Knoten durchschlagen möchte nun der SPD-Stadtverordnete Daniel Keller mit seiner Fraktion. Berichtet wurde über den Seesportclub am Babelsberger Ufer des Tiefen Sees schon viel. Heimatlos wegen einer Neugestaltung der Fläche im Park, so wird die Zukunft beschrieben. Nun wird der Oberbürgermeister beauftragt, einem Grundstückstausch mit der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG) im Babelsberger Park nur dann zuzustimmen, wenn zwischen dem Potsdamer Seesportclub, der Stiftung und der Stadt eine Einigung über eine Weiterführung des Sportbetriebs des Vereins hergestellt wurde.

„Noch ist der Flächentausch zwischen Stadt und Stiftung nicht vollzogen“, sagt Daniel Keller. „Und bevor keine Lösung da ist, wird er auch nicht umgesetzt.“

 

Bis zur Einigung wird der Oberbürgermeister aufgefordert, sich für den Verbleib des Potsdamer Seesportclubs auf dem Gelände der Stiftung einzusetzen.

Mit dem Auslaufen des Nutzungsvertrags am 31.12.2017 mit der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG) droht dem Verein der Verlust des Vereinsgeländes. Die Stiftung möchte die dann ‚freie Fläche‘ (nach Abriss des Vereinsgeländes) für einen Flächentausch verwenden, für die Fläche des jetzigen Strandbades Babelsberg. Das würde nach vorn rücken, auf der Strandbadfläche würde ein historischer Weg rekonstruiert.

Der Potsdamer Seesportclub e.V. wurde 1991 gegründet, ist hervorgegangen aus der Sportsektion der Gesellschaft für Sport und Technik und blickt somit auf eine über 60-jährige Tradition zurück. Es trainieren ca. 120 Sportler im Verein. Sie zählen im Kultursegeln und Kulturrudern zu den erfolgreichsten Seesportvereinen in Deutschland.