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Stadtverordnete beschließen Tempo für den Nahverkehrsplan

SPD: Taktverdichtung RE 1 auf 3 mal pro Stunde ab nächsten Jahr!

Schubkraft für den Landesnahverkehrsplan haben die Potsdamer Stadtverordneten gestern auf Initiative von Kai Weber, SPD, beschlossen. Potsdam soll darauf drängen, die geplante Taktverdichtung beim RE 1 schon 2018 einzuführen, nicht erst ab 2022.

"Wir unterstützen die Zielrichtung des Nahverkehrsplans 2018 voll und ganz", sagt Weber. "Wir fordern schon lange die Taktverdichtung des RE 1 und unterstützen auch Brandenburg, Werder und die anderen Kommunen dabei. Nur wollen wir, dass das nicht erst in 5 Jahren zum Tragen kommt. Das ist zu spät."Auch die neue Führung des RB 21 über Spandau und Gesundbrunnnen sei gut für Potsdam und Umgebung, sagt Weber. "Wir schlagen vor, dass in diesem Zusammenhang die Wiederöffnung der Bahnhöfe Bornim-Grube und Satzkorn geprüft wird."Das zweite Gleis auf S-Bahn Trasse Potsdam / Griebnitzsee - Wannsee und der Wiederaufbau des oberen Bahnsteigs Pirschheide sind alte kommunale Forderungen und finden daher natürlich Beifall. "Wir haben die Stadtverwaltung darin bestärkt, in der Potsdamer Stellungnahme genau diese neuralgischen Punkte anzusprechen. Damit wir endlich einen großen Schritt nach vorn kommen mit dem Schienenverkehr in unserer Metropolregion", so der Fraktionsvorsitzende Pete Heuer und Kai Weber.