SPD-Stadtfraktion setzt sich für stärkere soziale Gewichtung bei der Vermietung durch die ProPotsdam ein

15. September 2021

 

Nach Gesprächen der SPD-Fraktion mit der ProPotsdam und dem Oberbürgermeister Mike Schubert zur Lage am Wohnungsmarkt in Potsdam machen wir uns gemeinsam auf den Weg zur Einführung eines „Potsdam Bonus“. Damit ist eine Vermietungsrichtlinie für die ProPotsdam gemeint, die für die Vergabe der Hälfte der nicht belegungsgebundenen Wohnungen ein Punktesystem vorsieht. Dieses bezieht sozio-ökonomische Kriterien wie das Einkommen, Kinder, eine mögliche Pflegebedürftigkeit oder Behinderung, aber auch Kriterien des Ortsbezugs, wie den bisherigen Wohnsitz, die Arbeitsstelle oder das ehrenamtliche Engagement, ein. weiterlesen „SPD-Stadtfraktion setzt sich für stärkere soziale Gewichtung bei der Vermietung durch die ProPotsdam ein“

Eine starke ProPotsdam und der soziale Wohnungsbau sind die wichtigsten Stabilisatoren des Potsdamer Wohnungsmarktes

14. September 2021

 

 

Anlässlich des Richtfestes für das aktuell größte Neubauprojekt der Stadt auf dem ehemaligen Tramdepot an der Heinrich-Mann-Allee betont die SPD-Stadtfraktion die enorme Bedeutung der ProPotsdam GmBH.

Die Vorsitzende der SPD-Stadtfraktion, Sarah Zalfen, führt aus: „Wir wollen mehr sozialen Wohnungsbau und unterstützen die zentrale Rolle, die die ProPotsdam dabei spielt. 243 der 341 Wohnungen und somit ca. 75 % der hier entstehenden Wohnungen werden für WBS- und WBSplus-Empfänger*innen zur Verfügung stehen. weiterlesen „Eine starke ProPotsdam und der soziale Wohnungsbau sind die wichtigsten Stabilisatoren des Potsdamer Wohnungsmarktes“

Stärkung der sozialen Infrastruktur durch die Einführung des Allgemeinen Sozialen Dienstes in Potsdam

20. August 2021

 

Die SPD-Stadtfraktion bringt in die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 25. August den Antrag „Einführung eines allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) im Schlaatz als Pilotprojekt“ ein.
Der SPD-Stadtverordnete Tiemo Reimann ist Kinder- und Jugendpsychotherapeut und erläutert den unter seiner Federführung entstandenen Antrag: „Wir möchten eine niedrigschwellige, anonyme und dezentrale Anlaufstelle einrichten, welche die Potsdamerinnen und Potsdamer bei den über 100 Hilfsangeboten der Landeshauptstadt vermittelt und berät.“
„Leider haben sich in Folge der Pandemie eine Vielzahl von sozialen Konflikten verschärft: Ob finanzielle Notlagen, Familienkonflikte, Wohnprobleme oder psychische Belastungen – hier wollen und müssen wir als SPD-Stadtfraktion dringend handeln! Denn das Eingestehen, psychosoziale Hilfen zu benötigen, geht immer noch mit großer Scham und Schuld einher. Deshalb muss der Zugang zu den Angeboten in der Landeshauptstadt so einfach wie möglich gestaltet werden.“ weiterlesen „Stärkung der sozialen Infrastruktur durch die Einführung des Allgemeinen Sozialen Dienstes in Potsdam“

Zwei Jahre Beschluss zum Klimanotstand

 

17. August 2021

 

Die SPD-Fraktion blickt auf den mittlerweile zwei Jahre zurückliegenden Beschluss zum Klimanotstand in der Landeshauptstadt Potsdam.

Der Fraktionsvorsitzende Daniel Keller dazu: „Der Beschluss zum Klimanotstand war nach dem Masterplan 100% Klimaschutz ein weiterer großer Meilenstein, der die Stadt und ihre Linien der Stadtentwicklung bindet – auch in den strategischen Zielen und damit im Haushalt ist er abgebildet.“
Sarah Zalfen, Vorsitzende der SPD-Stadtfraktion, ergänzt: „Es ist ein strategischer Beschluss, der auf mittel- und langfristige Entwicklungen zielt, hilft Ziele zu operationalisieren und Maßnahmen zu priorisieren. Dass er oft eher als ein kurzfristiges „Totschlagargument“ genutzt wird, wie bei einzelnen Baumfällungen, beim Kanalsprint oder bei der Diskussion um den Abriss des Staudenhofes, wird seiner Bedeutung nicht gerecht!
Es sind die großen Projekte, für die der Beschluss Leitlinien und Verfahren gebracht hat, um die Stadtentwicklung im ständigen Spannungsfeld von Klimaschutz und sozialer Entwicklung mit guter Infrastruktur und bezahlbaren Mieten voranzubringen: Wie erschließen und bauen wir im Norden (Stichwort Krampnitz) und wie sanieren wir den Süden (Stichwort Schlaatz 2030)? Diese Vorhaben kommen hinter die durch den Beschluss entwickelten Standards nicht mehr zurück und das ist entscheidend.“

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