Bolzen und Basektball im Großen Wiesenpark – SPD möchte mehr Freizeitsportmöglichkeiten im Volkspark

Auf der Wiese im Volkspark auf mobile Tore kicken, Körbe werfen oder Volleyballspielen auf spontane Verabredung hin – so schwer kann das doch nicht sein, meint Uwe Adler, SPD. „Der große Wiesenpark zum Beispiel ist Herzstück beim Internationalen Drachenfest oder bei der Feuerwerkersinfonie. Sonst ist er Liegewiese, die Leute lassen die Seele baumeln, picknicken, lassen Drachen steigen oder spielen Ball eben. Und der Ball schießt sich besser auf’s Tor“, sagt Uwe Adler.

weiterlesen „Bolzen und Basektball im Großen Wiesenpark – SPD möchte mehr Freizeitsportmöglichkeiten im Volkspark“

SPD Potsdam wählt neuen Vorstand

Die Potsdamer SPD hat auf ihrem Parteitag am vergangenen Samstag David Kolesnyk zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. „Wir haben bei der Bundestagswahl das einzige Direktmandat der SPD in Ostdeutschland gewonnen. Im Herbst wollen wir erneut die Oberbürgermeisterwahl gewinnen. Die gute Entwicklung Potsdams ist sozialdemokratisch gemacht“, so Kolesnyk.

weiterlesen „SPD Potsdam wählt neuen Vorstand“

Verlängerung der Buslinie 698 bis zum Jungfernsee kommt

Der Nahverkehr im Norden Potsdams verändert sich durch den Ausbau des Straßenbahnnetzes: Groß Glienicke ärgert sich über die neue Umsteigesituation am Jungfernsee. Die Nedlitzer hätten sie gern, haben sie aber nicht. Anders als viele andere Buslinien endet die Bornstedter-Bornimer Zubringerlinie 698 nicht am Knotenpunkt Jungfernsee, sondern zwei Stationen vorher, an der Haltestelle „Weißer See“ auf dem Lerchensteig. Das benachteiligt die alteingesessenen Anwohnerinnen und Anwohner genauso wie die Bewohner des AWO-Sozialdorfes, zu dem eine Flüchtlingsunterkunft und das Obdachlosenhaus gehört.

Diese Situation war Anlass für eine Kleine Anfrage des Fraktionsvorsitzenden Pete Heuer. Die Antwort liegt jetzt vor. „Gut zu lesen: Da wird sich etwas ändern!“, freut sich Heuer.

Mit dem neuen Nahverkehrsplan, der gerade fertiggestellt und ab 2019 greifen wird, soll die Verlängerung dieser Linie berücksichtigt werden – auch wenn das bei gleicher Taktung den rechnerischen Einsatz eines Fahrers und eines Busses zusätzlich erfordert. „Denn es verbessert die Anschlusssituation für diesen Teil Potsdams erheblich“, sagt Heuer. „Am Jungfernsee kann umgestiegen und in die Stadt gefahren werden, genauso wie man aus der Stadt dann so entlang nach Nedlitz kommt.“ Das ist auch wichtig für den entstehenden Fußballplatz am Lerchensteig.

Wenn alles glatt läuft, sollte zum nächsten Fahrplanwechsel also nicht mehr „Weißer See“ als Endhaltepunkt am 698 er stehen, sondern „Jungfernsee“.

Werkstattgespräch Stadtteilarbeit Bornstedt

Stadtteilarbeit in Bornstedt hat viele Akteure. Das war ganz deutlich beim Werkstattgespräch der SPD-Fraktion in Ribbeck-Eck am 16. April. Neben dem Gastgeber Ribbeckeck waren Aktive der Stadtteilinitiative Bornstedt (SIB), der Stadtrandelfen, von Mitmenschen e.V. und natürlich der neue Koordinator für die Stadtteilarbeit, Christian Kube, vor Ort.

Der wachsende Norden, die nicht so gut gewachsene soziale Infrastruktur und schrumpfende Freiräume sind die Themen, die präsent sind. Nicht nur in Bornstedt, aber dort besonders. Ein Stadtteiladen fürs erste, und dann ein Stadtteilzentrum, perspektivisch gern in der Gillystraße oder auf dem künftigen Gesamtschulstandort am Reiherweg will die SIB erreichen. Sie sind Leute, die in Bornstedt wohnen, und für sich und andere etwas auf die Beine stellen – wie das Stadtteilfest, das dieses Jahr zum dritten Mal stattfindet.

Mitmachen e.v. ist ein Verein, der sich die Integration geflüchteter Menschen zum Herzensanliegen gemacht hat und dabei auch auf Sport setzt. Die Stadtrandelfen beschreiben ihre Arbeit mit Umweltbildung für alle. Sie haben die Habichtwiese gepacht, 6000 Quadratmeter: Ein Ort zum Erleben für Familien, Jugendliche, Hortkinder, Pfadfinder. Im Sommerhalbjahr wäre für sie eine halbe pädagogische Stelle ein Wunsch. Sorge macht ihnen, dass im gerade vorliegenden Entwurf des Landesentwicklungsplans die Bornimer Feldflur als Siedlungsfläche ausgewiesen ist. „Sie steht unter Schutz, gehört zum Kulturerbe und darf nicht bebaut werden“, sind sich Pete Heuer, die Fraktion, Mike Schubert und die Elfen einig. Die Stadt Potsdam teilt das dem Land so mit.

Im Ribbeckeck sind alle froh, dass das Gebäude öffentlich bleibt und saniert wird: „Dass unser 20jähriges Provisorium eine Zukunft hat, ist prima“, freut sich Ikke Bork vom Jugendclubträger. Sie beschreibt gemeinsam mit Mike Schubert das Projekt „Jugendclub plus“, das kommen soll: Ein ‚Jugendclub‘ auch für Familien und Senioren. Christian Kube ist nun der Kümmerer, der den ehrenamtlichen Initiativen unter die Arme greifen soll, ihnen Organisation abnehmen, sie entlasten, Vernetzung anstreben, zum Beispiel mit der FH Potsdam, und mit ihnen neue Wege gehen: „Nutzen Sie uns als Ansprechpartner, wenn Sie sich politisch mit Bornstedt beschäftigen“, wirbt er abschließend und trifft da auf offene Ohren.

Beschluss der Stadtverordneten zum Kita-Gesetz

Es kommt nicht oft vor, dass sich SPD, CDU, Grüne, Linke, Andere und Bürgerbündnis in einem gemeinsamen Antrag wiederfinden, und doch ist es uns gelungen. Schließlich liegt das Wohl der Kinder und Eltern in dieser Stadt allen am Herzen.

So wurde die Einführung des elternbeitragsfreien letzten Kitajahres einmütig begrüßt. Es ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als der Einstieg in die kostenlose frühkindliche Bildung und Erziehung. Wie so oft, steckt der Teufel im Detail und nichts ist so gut, als dass es nicht noch besser ginge. Würde das Gesetz in der vorliegenden Fassung verabschiedet, hätte es eine gigantische Umverteilung der Elternbeiträge zu Lasten der mittleren und unteren Einkommen zur Folge. Das kann nicht gewollt sein. Vier Dinge liegen uns am Herzen, damit das Gesetz zum Erfolg wird. Deshalb haben wir folgenden Forderungen formuliert:

  1. Die Staffelung der Elternbeiträge muss sozial gerecht und sozial verträglich sein.
  2. Die Kalkulation der Betreuungszeiten muss die Realität von 8 Stunden und mehr widerspiegeln.
  3. Die Erstattung der wegfallenden Elternbeiträge an die Kommune muss unbürokratisch erfolgen.
  4. Die Regelungen im Gesetz müssen nachvollziehbar, widerspruchsfrei und rechtssicher sein.